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Ein Gespenst geht um ...

Die Fakten

Am 23. März 1996 fand in der Lübecker Innenstadt eine Demonstration u.a. für die Freilassung des libanesischen Flüchtlings Safwan Eid statt. Sie wurde organisiert durch ein Bündnis von überwiegend deutschen Gruppen. Im Anschluß daran fand eine Demo zum Knast statt, wo eine Kundgebung abgehalten wurde. Die Knast-Demo und Kundgebung wurden - auf Vorschlag von Café Morgenland - von selbstorganisierten MigrantInnen-Gruppen aus mehreren Städte initiiert und getragen. Unser ursprünglicher Vorschlag, eine einzige Demo - von der Innenstadt zum Knast - zu organisieren, wurde von dem genannten Bündnis mehrheitlich abgelehnt. Noch schlimmer. Auch der Kompromißvorschlag, mit der Anmeldung der "offiziellen" Demo auch die Demo zum Knast mitanzumelden, fand aufgrund von "Politprofi"-Argumenten ("aus Erfahrung ist es taktisch besser, sie als Spontandemo zu deklarieren" etc.) kaum Zustimmung. Da wir es für inakzeptabel hielten, eine Demo gegen die Verfestigung des rassistischen Normalzustandes und für die Freilassung von Safwan Eid zu machen, ohne dahin zu gehen, wo er und andere Flüchtlinge sitzen, beschlossen wir (C.M. und die anderen MigrantInnen-Gruppen) die Knastdemo unbedingt durchzuführen (ob angemeldet oder nicht). Sonst wäre es für uns zu viel Symbolik und Mob-Aufklärung.

Hinzu kam - angesichts der Hetze gegen die "gewalttätigen KurdInnen" und der offenen Diskussion über eine weitere Verschärfung des "Ausländerrechts" bzw. über die Abschiebung von MigrantInnen allein durch die Teilnahme an einer "nichtangemeldeten" bzw. "gewalttätigen" Demonstration - unsere Einschätzung, daß diese Demo unbedingt durchzuführen sei, als Ausdruck unseres praktischen Widerstands gegen solche Verschärfungen.

 

Auch der Vorschlag der Hamburger MigrantInnen-Gruppe, die Gesamtdemo als MigrantInnen-Demo zu übernehmen und durchzuführen (die deutschen Gruppen könnten sie dann unterstützen) wurde von vornherein abgelehnt. Da dies ebenfalls von Sokoni e.V. abgelehnt wurde (es gab also keine einheitliche MigrantInnen-Position), haben wir und die anderen MigrantInnen-Gruppen darauf verzichtet, eine eigene Demo zu organisieren und beschlossen, die "Bündnis"-Demo zu unterstützen sowie die Knast-Demo und Kundgebung durchzuführen.

C.M. wurde vom Bündnis ein Redebeitrag "zugestanden" (wie sich später herausstellte).

Den Vorschlag, am Delegiertenrat teilzunehmen, haben wir - aufgrund unserer negativen Erfahrungen mit der paternalistischen Haltung der deutschen Linken - akzeptiert, um das bis dahin vereinbarte einigermaßen sicherzustellen.

Allerdings haben wir einen Delegiertenrat nie zu Gesicht bekommen. Statt dessen kam einer der Bündnischefs (mit Papier und Bleistift) und versuchte in gewohnt linksbürokratischer und formaljuristischer Manier - statt inhaltlich darauf einzugehen - unseren Vorschlag, daß die Lübecker keinen Redebeitrag halten sollten, abzuwürgen. Daraufhin beschlossen wir aus dem Delegiertenrat-Phantom auszutreten. Somit war das Thema für uns erledigt. Kurz vor Ende der Demo kam ein Vorschlag von einigen MigrantInnen-Gruppen, die die Knastdemo initiierten, anstatt zur Abschlußkundgebung weiter zum Knast zu gehen. Dies wurde ebenfalls abgelehnt. Auch in dem Fall wurden die Vorschläge aus formalen Gründen (die Route ist so beschlossen worden usw.) abgelehnt und wir hatten keine weiteres Interesse mehr an einer Auseinandersetzung.

Die einzige Auseinandersetzung, die seitens der MigrantInnen-Gruppen geführt wurde, war kurz vor dem Knast, als die Polizei die Situation eskalierte (sie wollte den Demowagen beschlagnahmen). Sie wurde ausschließlich gegen die Polizei, geschlossen und bestimmend, geführt ohne nennenswerte Besonderheiten).

 

Der Dreck

Um so mehr überraschte uns eine Stellungnahme der "AG zu rassistischen Ermittlungen" beim ART-Hamburg (siehe Bündnischef), die nicht nur vor Lügen und Verdrehungen nur so strotzt, sondern vor allem eine rassistische und paternalistische Grundhaltung offenlegt, die für uns - selbstkritisch - die Frage aufwirft "mit wem haben wir bloß demonstriert!"

Auf die einzelnen Lügen, so wie sie in dieser "Stellungnahme" verbreitet werden, wollen wir nicht näher eingehen (mehr dazu kann in dem Papier der "lübeck-gruppe des antinationalen büros" nachgelesen werden).

Wohl aber auf die Inhalte, die C.M. vertritt. Die müssen ganz schön zugesetzt haben, sonst ist die Vehemenz dieses Pamphlets nicht erklärbar. Denn auch die "antirassistische Tarnkappe", die viele deutsche Linke überziehen, wurde ohne weiteres abgelegt. So wurde "Freischnauze" das angestaute C.M.-Syndrom ausgekotzt.

Café Morgenland wird als eine militante Gruppe dargestellt, die wild um sich schlägt (sogar gegen Flüchtlinge!), um sich durchzusetzen. Diejenigen, die so was schreiben, wissen was sie tun. Da die Gewaltfrage bei den meisten deutschen Linken (aber auch bei MigrantInnen) auf - zumindest - Skepsis stößt, spekulieren sie damit auf eine Isolierung der zur denunzierenden Gruppe (siehe Politprofis) und auf eine Umorientierung der Diskussion weg von den Inhalten. Dabei spekulieren sie bewußt sowohl mit den am Wochenende davor medial verbreiteten Bildern von "gewalttätigen Ausländern" (Hetze gegen KurdInnen), als auch mit den rassistischen Klischees ihrer Klientel von emotionalen, gewalttätigen MigrantInnen usw. Selbst wenn es ansatzweise so wäre, müßten doch solche Anschuldigungen, sei es auch verbal, belegt werden. Nicht aber bei MigrantInnen! Es genügen solche Vorwürfe, um das Ganze in Gang zu setzen. Alles andere wird durch die vorhandenen Vorurteile und rassistischen Vorstellungen erledigt.

Was unsere Militanz betrifft, ist nur eins zu sagen: Café Morgenland ist leider weit davon entfernt, die Militanz an den Tag (und in der Nacht) zu legen, die der heutigen Situation in Deutschland entspricht! so viel dazu.

 

Einer der Höhepunkte der genannten "Stellungnahme" ist die Kritik über die "verschwindende Mobilisierung im Spektrum der afrikanischen Gemeinschaft Lübeck, der Lübecker Flüchtlings-AG, des örtlichen Komitees der Brandopfer, des Lübecker Bündnisses gegen Rassismus (schick!) und der Sokoni e.V. Hamburg".

Da weder zu Beginn noch am Ende der Demo ein Zählapell stattfand, um die "Mobilisierungsherkunft" der DemoteilnehmerInnen festzulegen, konnte nur ein einziges Kriterium eingesetzt werden, um dies festzustellen: das rassistische Kriterium der Hautfarbe.Die haben also nichts anderes zu tun, als schwarze und weiße DemoteilnehmerInnen zu zählen und sie entsprechend zuzuordnen! Allein der Anspruch, die Anzahl von schwarzen DemoteilnehmerInnen festlegen zu wollen, zeugt von einer besonderen Sozialisation, die, wenn man/frau bedenkt, daß sie auch noch aus antirassistischen Zusammenhängen kommt, erschreckend ist. Nach dem Motto "Betroffene haben Höchstleistung zu vollbringen" bzw. "wir haben und so toll für euch eingesetzt, und ihr?".

Aber nicht nur dort. Sie zeigen sich empört, weil einigen Flüchtlingen und MigrantInnen Beiträge von Flüchtlingen zu "lang dauerten". Eine Seite weiter vergessen sie allerdings den eingeübten "Grundsatz" und schimpfen gegen Café Morgenland wg. seines angeblich langen Beitrags!(das hat man davon, wenn Grundsätze auswendig gelernt werden anstatt sie zu kapieren).

Es provoziert gerade die Fragen: Ab welcher Teilnehmeranzahl sind Flüchtlings- und MigrantInnen-Gruppen bündnisfähig? Welchen Stellenwert haben andere MigrantInnen/Flüchtlinge, die "bloß" dunkelhäutig sind? Wie lange dürfen Nichtdeutsche reden? Welche Hierarchie wird da zugrunde gelegt?

Finden dazu in diesen antirassistischen Zusammenhängen solche Diskussionen zur Festlegung der Normen statt?

Hinzu kommt, daß - wie selbstverständlich - davon auszugehen ist, daß schwarze Menschen nur schwarze Menschen mobilisieren, weiße nur weiße usw. Schön alles geordnet (schwieriger war - daher wurden wir ausnahmsweise von dieser Kritik verschont - das Auseinanderhalten von C.M., Hamburger, Bremer oder Berliner MigrantInnen, wg. der ähnlichen Hautfarbe).

 

Von "Bündnissen" und Volksgemeinschaften

 

Wir haben die Forderung gestellt, daß das "Lübecker Bündnis" nicht reden soll, aus drei Gründen: Erstens weil sie das Spektrum repräsentierten, das wir konkret im Fall Lübeck bekämpfen und zurückdrängen wollen, weil es zu Repressionen gegen die Flüchtlinge aufruft ("Ermittlungen in alle Richtungen"-Sumpf, Weigerung, die Forderung nach Freilassung von Safwan Eid aufzustellen usw.).

Zweitens, weil sie die rassistische deutsche Bevölkerung reinwaschen wollen, in dem sie ihr eine antifaschistische Grundhaltung zuschreiben (in ihrem Mobilisierungsflugblatt zu der ersten Lübecker Demo wurde die Position vertreten, daß das durch Kanther verhängte Verbot einiger Fascho-Gruppen Folge des Drucks der Bevölkerung sei). Somit wird sowohl die massenhafte Teilnahme deutscher BürgerInnen an den seit 6 Jahren dauernden Pogromen (siehe Hoyerswerda, Mannheim-Schönau und Mannheim-Waldhof, Rostock-Lichtenhagen, Ochtendung, Cottbus, Goldberg, Hünxe usw.) als auch die tägliche rassistische Anmache verniedlich oder gar umgedeutet.

Drittens wg. ihres Herrenmensch- und rassistischen Verhaltens bei der ersten Demo nach dem Brandanschlag, als uns nicht mal das Vorlesen des Aufrufs zur Demo nach Grevesmühlen zugestanden wurde, mit der Begründung, "Nur die Brandopfer dürfen reden" (wir waren noch keine Brandopfer, d.h. erst wenn wir welche werden, dürfen wir reden! Nein Danke).

Dieser ganze Dreck ist auch den SchreiberInnen der Stellungnahme bekannt. Trotzdem erwähnen sie mit keinem Wort die Begründung dazu von C.M. Somit wird "ihr" deutscher Bündnispartner in Schutz genommen. Die scheinheilige Kritik an dem "Lübecker Bündnis" sowie an anderen Gruppen soll nur die Ausgewogenheit bewahren, um nicht den Eindruck zu erwecken (was allerdings nicht gelingt), daß es sich um ein Pamphlet gegen C.M. handelt.

 

MigrantInnen-Selbstorganisierung gegen völkische Mobilisierung (Redebeitrag von C.M.):

Immer wieder wird ausdrücklich kritisiert, daß unser Beitrag nicht durch die Deutschen-Zensur durchging ("inhaltlich nicht bestimmten", "unbekannter Beitrag" usw.). Da nur unser Beitrag so erwähnt wird, bedeutet dies, daß die anderen Flüchtlinge/MigrantInnen-Beiträge von der deutschen Aufsicht unter die Lupe genommen wurden!

Uns fällt dabei der Spruch von Leuten aus dem antinationalen Büro Hamburg ein: "wenn Deutsche über andere reden, muß man genau hinhören. Denn sie reden meistens über sich". Uns wurde nach und nach klar, daß die ganze Soße über angebliche Funktionalisierung der Flüchtlinge durch C.M., über das Bestimmen über die Köpfe der Flüchtlinge hinweg und all die anderen Sachen tatsächlich stattgefunden haben und zwar von denen selber. Wir fragen nochmals. Durch wen wurden die Flüchtlings/MigrantInnen Beiträge "abgenommen"? Wer hat sie "korrigiert"? (oder gar "vorgegeben"?). Was für ein Scheiß läuft da ab?

Was unsere Weigerung betrifft, den Beitrag irgendeiner deutschen Gruppe zur Begutachtung zu geben: Diese Forderung von deutschen Gruppen ist so alt wie C.M.

Trotzdem hat C.M. noch nie einer deutschen Gruppe das Recht zugestanden, inhaltlich irgend etwas zu ändern, "korrigieren", beurteilen oder sonstwas. So wird es auch in Zukunft bleiben. Im konkreten Fall haben wir die Richtung unseres Beitrages (über die Leute vom antinationalen Büro) vorher bekanntgegeben.

Empörung wurde ebenfalls über die Positionen von Café Morgenland geäußert. Und das ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt der ganzen Aufregung. Ihre Verbundenheit mit dieser rassistischen Bevölkerung, ihre eigene Sozialisation schließt eine Gegnerschaft zu "ihrem" Volk aus. Wer nun wagt, dem zu widersprechen, wird entsprechend gemaßregelt. Wenn es antinationale Gruppen sind, wird ihnen der Ausschluß aus dem "Familienbund" angedroht. Wenn es sich um MigrantInnen-Gruppen handelt (da für sie die Androhung des Ausschlusses nicht greift), wird das Ganze per Denunziation und per Übernahme bekannter völkischer Mechanismen (sich als Opfer von bösen MigrantInnen darzustellen) erledigt.

Es wird außerdem kritisiert, daß alles mögliche angesprochen wurde. Es kann sich nur um den Teil unseres Beitrags zu der Hetze gegen KurdInnen und zu den rassistischen Wahlarten handeln. Diese Kritik ist richtig. Deutsche, auch deutsche Linke haben ganz andere Sorgen als sich um solche Hetzkampagnen oder um rassistische Androhungen von deutschen Gewerkschaften (IG-Bau) zu kümmern oder gar Interesse zu zeigen. Schließlich sind sie ja gar nicht betroffen.

 

"Warum machten die Vollstrecker des Völkermordes ihre Frauen zu Zeugen ihrer Grausamkeiten?

Sie waren stolz auf ihre Leistungen"

 

Was die angeblichen Parallelen zur NS-Zeit betrifft, so wird hier Trick 17 verwendet: Um die Kritik an ihrem Volk abzuwürgen, wird bewußt NS-Kontinuität mit Parallelität verwechselt bzw. gleichgesetzt. Somit soll jeglicher Bezug und Offenlegung des "German problem" vermieden werden.

Zu Erläuterung:

C.M. vertritt die Ansicht, daß die heutige Vernichtungsbereitschaft dieser Bevölkerung entscheidend aus der Erfahrung mit dem Holocaust erklärbar wird. Da die Deutschen bekanntlich kaum Phantasie und Kreativität besitzen und statt dessen nur auf bewährtes zurückgreifen, machen sie sich die eigene und die überlieferte Vernichtungserfahrung zunutze, wenn sie Pogrome gegen Nichtdeutsche veranstalten oder sie umbringen wollen. Selbst ihre Sprüche klauen sie aus dem Vernichtungsvokabular (Arbeiten bis zu Vergasung usw.).

So was nennen wir Kontinuität (daher haben wir Jean Améry zitiert, der gerade das für die heutigen Deutschen herausstellt).

Parallelität zur NS-Vernichtung ist, wenn diese Pogrome und Morde mit der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden gleichgesetzt werden, was C.M. strikt als Verniedlichung und Abwertung des Holocaust ablehnt. In den meisten Fällen werden nicht nur aus Gründen der "Unwissenheit" bzw. "Nichtbeschäftigung" mit der Singularität und dem Ausmaß der Vernichtung solche Ansichten geäußert, sondern hauptsächlich um den Holocaust nachträglich bewußt zu relativieren bzw. zu revidieren.

Wenn also das Vorgehen der deutschen Polizei gegen die KurdInnen beschrieben wird, so stellt sich für uns die Frage, warum fällt den SchreiberInnen genau diese Kontinuitätsthese nicht ein (was das naheliegende wäre)? Warum flüchten sie in den Parallelitätsvorwurf? Um zu denunzieren um jeden Preis? Warum schreiben sie kein Wort über das, was wir angreifen (die größte Verhaftungswelle seit Bestehen der BRD)? Warum haben alle deutschen Beiträge bei dieser Demo mit keinem Wort die Repression gegen die KurdInnen erwähnt (sie lief ja gerade auf Hochtouren)? Vielleicht weil - wie wir im Beitrag gesagt haben - fast 100%-tige Zustimmung zu der Abschiebung der KurdInnen bei der Bevölkerung herrscht?

 

Paternalismus als linksdeutsche Eigenschaft:

Eine Reihe von Passagen drehen sich immer wieder um das gleiche Thema: DEMO-unerfahrene, schutzbedürftige, naive Flüchtlinge und MigrantInnen auf der einen und die Demo-Profis mit dem Durchblick, die selbstlosen, die sich aufopfernden, die schützenden Deutschen auf der anderen Seite.

Eine Frage: kommt ihr euch nicht elend vor?

 

Und die anderen?

Wir haben zuerst innerhalb von C.M. Bedenken gehabt, dieses Pamphlet zu kritisieren, um nicht den Eindruck zu erwecken, C.M. nutzt dies "wie ein gefundenes Fressen" aus (wg. seiner leicht auszumachenden rassistischen Denkstruktur) anstatt in erster Linie mehr auf die nicht so offensichtlichen rassistischen Inhalte von anderen Gruppen einzugehen.

Wir haben uns schließlich für die Formulierung und Veröffentlichung dieser Kritik entschieden, nachdem wir erfahren haben, daß sich - außer einer einzigen Gruppe (Leute aus dem antinationalen Büro-Hamburg) - alle anderen brav zurückhielten. Für uns bedeutet dies stillschweigende Zustimmung (wer schweigt, stimmt zu) zu einem solchen Machwerk. Insofern repräsentieren wesentliche Inhalte des Pamphlets nicht nur die Meinung von zwei Leuten, sondern ein breites Spektrum der deutschen Linken. die Vorwürfe in unseren

Außerdem ist es inzwischen so, daß die deutsche Linke nicht mal mehr die intellektuellen Anstrengungen unternimmt, ihre Haltung und Meinung hinter rhetorischen Klimmzügen zu verstecken. Auf einen "schwierigen" Text können wir lange warten.

Denn die meisten Texte weisen die gleiche oder ähnlich rassistische Banalität auf (siehe 1.Mai-Aufrufe).

 

Cafè Morgenland, 23. April 1996, Frankfurt a.M.

 

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