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Amarynthos From Below

 

Anfang November wurde in Amarynthos in Euboia noch eine Anklage wegen Vergewaltigung erhoben, diesmal ging es um eine minderjährige Migrantin. Die 16jährige Schülerin aus Bulgarien zeigte die Vergewaltigung (die auch noch auf Video aufgenommen wurde) durch 4 griechische Mitschüler in den Schulräumen an.

 

Die Zustimmung der Ortsgemeinde zu diesen sexistischen und rassistischen Verbrechen war total.

Alle Lehrer der Schule, die Verwandten, die Mitschüler und natürlich die Polizei stellten sich gegen die Vergewaltigungs“option“, was die Schülerin und ihre Mutter dazu veranlasst hat, den Ort zu verlassen, vor allem, nachdem sie direkt vor dem Gerichtsgebäude einem Lynchversuch entgangen waren. 

 

Am 19 November wurde in dem Dorf Amarynthos eine Demo von 100 Personen aus der Anti-

herschaffts-Linke (hauptsächlich aus Thessaloniki) veranstaltet, wodurch zumindest ausgedrückt werden sollte, dass manche diese Geschichte nicht vergaßen, dass manche noch wütend sind über das lautstarke Schweigen oder die unvorstellbaren Relativierungen der Ereignisse, in denen die griechische Gesellschaft und ein großer Teil der griechischen Linke Zuflucht gesucht hatte.

Die Demoteilnehmer vom 19. November haben nicht nur die Beschimpfungen und das Gelächter der Einwohner ertragen müssen, sondern wurden gegen Ende der Demo im Dorf eingekesselt, nachdem die Einwohner die Busse weggejagt hatten. Ziel der Einkesselung der Demoteilnehmer war die Ausübung eines Pogroms, da auch die Polizei deutlich abwesend für über 3,5 Stunden war.

Ergebnis: Es wurden über 60 Demonstranten zusammengeschlagen, 10 von ihnen wurden mit Schädelbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert, da die „spontan organisierten“ Einwohner von Amarynthos mit Spaten, Eisenspießen, Ziegel- und Marmorsteinen und anderen Wurfgeschossen aus 2 Meter Entfernung angegriffen hatten.

Der Angriff – an dem auch einer der Vergewaltiger teilgenommen hat – war ein mörderischer; nur durch Zufall gab es keine Toten. Die Bewohner riefen während des Angriffs – der über 1,5 Stunden auf einer Landstraßenstrecke von 3,5 Km (während die Autos ganz normal vorbeifuhren) andauerte – „was wollt ihr hier in unserem Dorf?“, „ihr werdet nicht lebend hier rauskommen“ und „wir haben richtig gemacht, diese Hure zu vergewaltigen“. Die Polizei und die Medien haben wieder einmal ein verdrehtes Bild dargestellt, dass die Demonstranten durch ihr Verhalten die Einwohner provoziert hätten und dass sie nur Dank der Polizei gerettet worden seien. Somit sprachen sie erneut die mehrfach verbrecherische Haltung der einheimischen Bewohner frei: Zwei Jahre zuvor hatte der Bürgermeister des Dorfes beschlossen, alle illegalen Migranten aus dem Dorf für immer raus zu jagen.

 

Griechenland zeigt täglich sowohl in seinen Metropolen als auch in den malerischen Dörfern und Inseln, dass sie eine zutiefst rassistische und patriarchale Gesellschaft in der westlichen Welt ist.


Terminal 119

für die gesellschaftliche und individuelle Autonomie
www.terminal119.gr

 

 

offener Brief an alle, die an der Demo in Amarynthos teilgenommen haben

 

... ein Blitzlicht in der Dunkelheit

(zum Gedenken an Phoolan Devi[1], 5 Jahre danach)

 

Freundinnen und Freunde,

wir erfuhren über’s Internet von der Demo, die ihr gegen eine der zahlreichen Jauchen im griechischen Territorium veranstaltet habt, den Ort Amarynthos in Euboia.

Weil wir sowohl die Vergewaltigungstat als auch die Haltung der griechischen Gesellschaft  und vor allem der Linke in fast aller Couleur dazu intensiv verfolgen, betrachten wir es als selbstverständlich unsere unendliche Freude über eure Aktion zu übermitteln, Freude, die sich mit unserer Trauer über die Verletzten mischt, denen wir vom ganzen Herzen gute Genesung wünschen.

 

Die Einmaligkeit dieser Aktion für den griechischen Raum ist, dass zum ersten mal Personen und Gruppen gegen die „Volksmassen“ sich wendeten, die (für die Linke) nur noch existieren, damit man sie, indem man sie mit einer Vielzahl von Ideologien und Theorien füttert, leckt, da sie für „höhere Ziele“ gebraucht werden (Revolution, Wahlen usw.).

Die Besonderheit dieser Aktion ist, dass sie weiter weitergeht, nachdem sie zu Ende gegangen ist!

Diesen Eindruck gewinnen wir, angesichts der Reaktionen der Mehrheit der griechischen Linke. Unsere aufrichtige Gratulation dazu.

Diejenigen, die seit über einem Monat – mit Ausnahme der feministischen Organisationen die in Amarynthos demonstriert haben  – in detektivischen Arbeit, in der Moralapostelmanier, in der Sorge um die „Besetzungsbewegung“, in abstrakter Theoretisierung des Sexismus und des Patriarchats ihre Energie ausschöpften, werden ab nun ein ständiges Problem haben: Diese Demonstration und der Aufstand des „beleidigten“ Mobs wird als Maßstab (so oder so) herangezogen werden müssen.

Von nun an, wird nichts mehr möglich sein, ohne diese Tatsache in Betracht zu ziehen, Demos in Amarynthos und jede Amarynthos, wo dieser Gestank hochkommt, zu organisieren.

Natürlich könnte diese Tat überall passieren. Der Unterschied wäre nur in den Mitteln: In Kolonaki (Reichen-Stadtteil von Athen) mit Golfschläger und in Amarynthos mit Baugerüst-Latten. Kein anderer Unterschied.

 

Was nun die Massenmedien angeht, so werden sie – da es ihnen diesmal nicht passt – des „Kannibalismus“ („Ausschlachtung“ des Ereignisses) bezichtigt.

Als die gleichen Massenmedien, Tag und Nacht, jede Einzelheit aus dem Libanon-Krieg ausstrahlten, ohne jeglichen journalistischen Ethos und Skrupel, ohne jeglichen Respekt vor den Toten und den Verletzten des Krieges, als sie in Nahaufnahmen die Toten ausschlachteten, als das Blut in allen Kanälen reichlich floss, als der Tele-Blick die Opfer zerstückelte, als fiktive Massaker-Stories (z.B. von Reuters) die Runde von Sender zu Sender machten, als diese Massenmedien, die Alekes und die Papariges (Aleka Papariga, Generalsekretärin der KP), die Toten verdreifachten oder sie zu Frauen und Kinder erklärten (die über 20 Toten reichten denen nicht aus, sie müssten auf über 60 gehoben werden), da haben ALLE geschwiegen. Weil es um das verhasste Israel und um die bösen Juden ging. Und weil diese Bilder die notwendige Wichsvorlage für die Massenhaftigkeit der Antikriegsdemos war. So geilten sich die kämpferischen Demonstranten vor dem Fernseher auf, um auf den antisemitischen Manifestationen zu „kommen“.

 

Anstatt also in letzter Minute,

a) die Finger auf die Wunde zu legen und anzufangen sich Gedanken zu machen über ihre patriarchale, rassistische und nationalistische Gesellschaft,

b) die Tat und alle die sie Deckeln (Lehrer, ihre Gewerkschaft, Besetzungsräte usw.) ohne ein Relativierungsfenster zuzulassen („sie wollen die Bewegung beflecken“) zu verurteilen und

c) praktisch zu intervenieren (Demos usw.)

vermeiden sie das a) wie der Teufel den Weinrauch und

verurteilen all diejenigen die b) und c) umzusetzen versuchen!

 

Und weil ihr antisemitisches Hass nicht nur keine Grenze kennt, sondern auch noch 100 Terabyte Gedächtnis hat, verurteilten sie die Gruppe Terminal 119 – in Zusammenhang mit deren Teilnahme an der Demo – für ihre damalige Protesterklärung gegen die Schändung des Holocaust-Mahnmals durch KPG und PAME! All das, ohne die geringste Befürchtung zu haben, sich lächerlich dabei zu machen.

 

Somit, obwohl die InitiatorInnen der Demo zum Ziel hatten gegen die „kleine Gemeinde, die nach Rassismus und Männerherrschaft stinkt“ zu demonstrieren, trafen sie - ungewollt – damit die Mehrheit der griechischen Linken. Nicht weil dies beabsichtigt  war, sondern – wie manche Marxisten sagen würden – weil dies einer Gesetzmäßigkeit entsprach.

Gesetzmäßig weil es sich um eine Linke handelt,

-          die ihre Klasseneid zu Klassenbewusstsein getauft hat, um in ihre Klassenkämpfe zu berauschen

-          die ihren innigsten Wunsch „Kalif anstelle des Kalif“ zu werden, als  Revolution deklariert

-          die ihren ungezügelten Nationalismus zu Antiamerikanismus[2] umwandelte, in dem sie Theorien über unterdrückte Heimat, fremde Hand usw. zu rechtbastelte usw.

-          die keine, absolut keine Probleme damit hat, wenn linke Massen Holocaust-Mahnmäler schänden und Demos gegen die israelitische Gemeinde von Thessaloniki veranstalten

-          die ihren Hedonismus auslebt, wenn in ihre Reihen zu Ermordung von Juden aufgerufen wird („Die Juden Mörder, sie werden zahlen“, NAR/PRIN)

-          die jede Bewegung von Massen von einer Allee auf die andere  zu kämpferischem Protest – ohne Rücksicht auf deren Inhalt – erklären und umarmen

-          die den künstlich und ideologisch gedeckelten natürliche Widerspruch zwischen Lehrer (Bändiger) und Schüler eliminiert und die Schulen-Besetzung (die zum Zwecke der Intensivierung und Verbesserung des Produzierens von „Nationalgriechen“ stattfand) von nationalistischen Brutstätten (griechische Schulen), zu kämpferische Besetzungen erklärt

-          die bis gestern – in einer ekelhaften Einstimmigkeit - Theokraten mit feudalistischen und anderen reaktionären Ansichten zu neuen Che Guevaras hochstilisierte (Nasrala, Hisbollah-Chef)

-          deren Multikulturalität zum „salonfähigen Rassismus“ und deren Antirassismus zur „Toleranz des Unterschieds“ verkommen ist

 

Obwohl, wie wir sagten, diese Tat sich überall ereignen könnte, kamen in Amarynthos wesentlich zugespitzter die klassischen Elemente des Zusammenhalts der griechischen Gesellschaft zu Tage. So, außer Sexismus und Patriarchat, hat diese „kleine Gemeinde, die nach Rassismus und Männerherschaft stinkt“ Tradition in der Jagd auf MigrantInnen, sie bewundert und ehrt jährlich die Kollaborateure der Nazis usw., d.h. Merkmale, die logischerweise jeden klassischen Linken auf die Beine bringen müssten. Trotzdem, nicht nur haben sie nichts getan, sondern beschimpfen sie all diejenigen die dagegen Widerstand leisten wollten. Wir können uns nicht vorstellen, wie sie sich verhalten hätten, wenn die Tat in einem linken Stadtteil (z.B. Kokkinia, Athen) stattfinden würde oder wenn die Täter Linke wären. Das wahrscheinlichste wäre, dass sie an die Seite der Täter stehen würden und die Gegner als Agenten (Israels oder Disneylands, wir haben nicht verstanden welche der beide Länder sie meinten) beschimpfen würden.

 

Nur so kann man deren wütende Kommentare in Indymedia und anderswo erklären, nur so kann man deren ... Sensibilität (nicht gegen die Vergewaltigung sondern gegen die Demo) verstehen: Die griechische Linke fühlt sich mehr als die Bewohner von Amarynthos durch diese Demo betroffen.

 

Und eine Kleinigkeit: Alle bisher hervorgebrachten Argumente gegen die Demo (elitär, sie kommen von außen, sie machen keine Differenzierung, sie werden die Bewohner noch mehr aufstacheln usw.), sind uns äußerst nah, da die gleichen Parolen bis vor einigen Jahren von der Mehrheit der deutsche Linken zu hören waren (mit einem Unterschied, unsere Aktionen nannten sie „Strafexpeditionen“).

Heute sind manche von unseren Kritikern gezwungen, die gleichen ... „unanständigen“ Aktionen zu machen, da keine andere Möglichkeit gibt’s.

Gegen die Demo wurde u.a. argumentiert, dass auch Albaner unter dem Mob waren. Erstens macht dieses Argument transparent, dass diejenigen, die das sagen, den vollen rassistischen Blick eingeübt haben: Sie können sofort die einen von den anderen unterscheiden. Und zweitens, selbst wenn es so wäre, anstatt sich bewusst zu machen, dass genau dies die berühmte Integration bedeutet und solche Forderungen nach Assimilierung und „Hellenisierung“ sofort abzustellen, benutzen sie es als Argument ... gegen die Demo.

 

Andere wiederum werfen den DemonstrantInnen vor, dass sie sich gegenüber der Bevölkerung undifferenziert aufgetreten sind („pauschale Verurteilung“). Was sollten sie es denn tun, wenn die Bewohner selber nach so lange Zeit nichts gemacht haben, nicht mal einen Finger krumm gemacht haben und dies nicht wegen Nachlässigkeit: Gegen die Demo konnten sie innerhalb von Minuten 40 bis 50 Heißblütige mobilisieren, innerhalb von einen Monat hat nicht ein Einziger gegen die Täter und deren Beschützer protestiert.

 

Aber unabhängig von linken Wahrsagern und gründlicher Suche nach den ... guten Amarynthen. Diese Menschen haben zwar eine Reihe von ...“Schwächen“, sind aber in einem Punkt korrekt, in ihre Ehrlichkeit: „Ja, wir haben die Hure vergewaltigt“ und andere ...“Volksparolen“ riefen sie gegen die Demo mit der Gewissheit das Recht dazu zu haben (und die Macht es auszuüben).

 

Vielleicht wird denjenigen, die ihr Denken nicht an Programm, Komitees, Organisationen und Ideologien abgegeben haben das Ausmaß der Fäulnis und der Faschisierung der griechischen Gesellschaft bewusst. Das gleiche gilt für die Angegriffenen: Wir wünschen ihnen, das nächste Mal die richtige Maßnahmen zu ergreifen und den richtigen Zeitpunkt auszusuchen. Und wenn die Anzahl es so nicht erlaubt... es gibt doch auch die Nachtbesuche.

 

Eins ist sicher: Trotz der Fürsorge, die sie von all denjenigen erfahren, die sehr genau zwischen Guten und Bösen unterscheiden können, trotz der Freude des Mobs für deren „Sieg“, werden ab nun die ND/PASOK/SYN/KKE/LAOS-Wähler ständig unruhig schlafen. Das ist doch was!

 

Unsere Großeltern Flüchtlinge, unser Eltern Gastarbeiter und wir Rassisten

(geschrieben an einer Wand einer nordgriechischer Stadt)

 

Griechenland ist schön, es hat nur zu viele Griechen![3]

 

 

Café Morgenland                                                                                            21.11.2006

 

 

 

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[1]Phoolan Devi war - nach einer Massenvergewaltigung die sie durch die Dorfmänner widerfuhr - gezwungen, aus ihrem Dorf zu flüchten und „zu den Berge zu gehen“.  Sie kehrte Jahre später zurück, diesmal als Anführerin eine Räuberbande und tötete 22 der insgesamt 24 ihre Vergewaltiger (die 2 waren an dem Tag abwesend).

Sie war und ist bis heute in Indien das Symbol der Befreiung nicht nur der Frauen sondern auch der armen schichten (untere Kasten) der dortigen Bevölkerung (ihre Bande war so ein Art Robin Hood, sie raubten die Reichen aus und verteilten es an die Armen). In den 90er Jahren wurde sie feierlich – nach dem sie amnestiert wurde – als Abgeordnete der dortigen sozialistischen Partei gewählt (die Partei hatte in ihre Walkreis nur 3%, sie bekam 40%!).

Phoolan Devi wurde 2001 auf offene Strasse, auf dem Weg von Parlament nach Hause von 4 Männern ermordet (sie nahmen Rache für ihre vor 20 Jahren stattgefundene Hinrichtungen). Ihre Name wurde von denen, die nicht schreiben können in der Geschichte als die „Königin der Blumen“ und als die „Königin der Banditen“ eingraviert, so wie sie mit Bewunderung bis heute von der „Abschaum“ und die Stigmatisierten der dortige Gesellschaft  genannt wird.

 

 

 

[2] Die griechische Linke ist wie der Name schon sagt: Rein griechische Produkt und widerspiegelt die existentialistische Probleme und Ängste des herrschenden kleinbürgerlichen Bewusstseins. Die Floskeln über Internationalismen und andere –Ismen leiten sich aus den umgewandelten Ideologien und nicht aus ihrem Bewusstsein ab. Ihr historisches Bewusstsein selbst, hat längst Gedenktags- und Museumscharakter bekommen. In den Fällen, wo sie die internationale Linke nachmacht, kopiert sie deren übelste Seite.

Mit Besonderheiten wie der griechische Antiamerikanismus, der außer dem, was wir im Text über den Antisemitismus der griechische Linke geschrieben haben, eine andere, entscheidend für ihre Linke Konstitution Aspekt ausweist: Gemäß also diese Theorie, wird das arme Griechenland und ihre arme Regierunge unter dem Diktat der USA unterjocht, die das Land als Protektorat benutzt, die die Türken anstachelt, um die nationale Grenzen zu verletzen, die das das Land mit albanischen Agenten infiltriert usw.

So werden die Täter zum Opfer. Die autonome und autochthone ökonomische und politische Intervention und Einflusssphäre in den Balkan-Länder aber auch in den arabischen Ländern, die Etablierung von Abhängigkeitsbeziehungen überlebenswichtige Elemente der Wirtschaft der früheren sozialistischen Ländern (Handel, Energie, Telekommunikation usw.), die fortwährenden und unverhüllten Erpressungen und ultimative Forderungen nach Unterwerfung in den Diktaten und Vorgaben der griechische Regierungen und des griechischen Kapitals, verkommen für diese Linke zu Nebenschauplätze. Dieses ungezügeltes rumlungern des griechischen Expansionismus und der (freiwilligen) Beteiligungen an Militärinterventionen in fremden Ländern, sind für die griechische linke kein entscheidender Bezugspunkt. Nur dann wenn se dahinter ein Zusammenhang mit der USA endecken (US-Hand, US-Vorgaben usw.) zeigen sie interesse.

 Karl Liebknecht schrieb mal : „der Feind befindet sich im eigenen Land“. Für die griechische Linke befindet sich weit weg, im amerikanischen Kontinent. Somit erfüllt die Mehrheit der griechische Linke ihre nationale Pflicht für die Mutter Heimat, in dem sie dies mit antiimperialistischen Mantel verhüllt.

Fast die Gesamtheit der Linken (umso radikaler umso schlimmer) weigert sich das griechische Volk so zu bezeichnen wie es auch ist: rassistisch, nationalistisch, sexistisch, antisemitisch...

 

[3] α) «82,7% der Griechen verneinen die Frage, ob sie sich vorstellen können, dass einige oder gar einzelne Personen nicht griechischer Herkunft in Griechenland leben dürfen. Bei den Portugiesen waren es 56,7%, bei den Engländer 48,9%, bei den Spanier 43,7% und bei den Holländern 41%.

b) Die Griechen besetzen den letzten Platz von allen Ländern bezüglich deren Toleranz gegenüber Menschen andere Herkunft, Religion, Nationalität, jeder art von Migranten aber auch gegenüber Homosexuellen.

g) Am meistens von anderen glauben sie an die Wichtigkeit der Religion. Sie sind mehr als alle andere gegen das miteinander von andere Religionen (aus „Europaweite Studie des nationale Forschungszentrums“, 2003)