Café Morgenland

aus liebe zu deutschland

das einzig wirklich radikale in deutschland ist die faschisten zu bekämpfen (4. Juni 2016)

 

Eine Volksgemeinschaft vereint im glücklichen Bergschweinchen (29. Januar 2016)

 

Beitrag von Café Morgenland auf dem Treffen "Der Osten leuchtet. Der Westen auch. Irgendwo im Lande, fast jede Nacht" in Hamburg, 8. November 2015

 

Einladung zu Treffen in Hamburg · 18. Oktober 2015

Der Osten leuchtet. Der Westen auch. Irgendwo im Lande, fast jede Nacht

Angesichts der Ereignisse der letzten Zeit, angesichts der zunehmenden Enthemmung der deutschen Lebensweisen, angesichts des Unwillens und der Unfähigkeit der Mehrheit der deutschen Linken, bis in ihre radikalsten Ausformungen hinein, dieser Sachlage mit adäquaten Antworten und Praktiken entgegenzutreten, möchten wir Gruppen und Einzelpersonen, die zu ähnlichen Befunden kommen, zu einem Treffen in Hamburg einladen.

 

Freitaler Geruch 22. Juli 2015

Diskussionsbeitrag zu der Veranstaltung „WAS TUN, DAMIT'S NICHT BRENNT? AKTUELLE RASSISTISCHE MOBILISIERUNGEN UND LINKSRADIKALE ANTWORTEN“ in „k-fetisch“ in Berlin, am 22.07.2015)

 

Nachtrag zu "Über Leichen Sie gehen" 16. September 2012

Wir - also die Kritiker_innen der Veranstaltung "Zwischen Aufbruch und Pogromen - Linke Politik Anfang der 90er Jahre in Ostdeutschland", am 21.9.2012 im Festsaal, Berlin - würden von einer unmittelbaren Konfrontation und einer Störung der Veranstaltung, wenn folgende Forderungen erfüllt werden würden, absehen. Wir sind keine Unmenschen und wissen sonst mit unserer Freizeit besseres anzufangen.

 

Über Leichen Sie gehen 12. September 2012

Ein linkes Bündnis, beflügelt durch die Gedenk-Demo, die anlässlich des 20. Jahrestages der Lichtenhagener Pogrome stattgefunden hat, hat entdeckt, dass mit Kanaken-Leichen, mit gejagten Roma und mit verbrannten Kindern in Hünxe oder ausgelöschte türkische Familien in Mölln und Solingen, sehr wohl Politik, soll heißen "Formierung der Linksdeutschen" machen kann. Und bekundet in ihrem Aufruf „Zwischen Aufbruch und Pogrom“ ihre Sehnsucht nach den guten alten Zeiten, als damals die deutschen Linken in Aufbruchsstimmung (vor allem im Osten) waren, während daneben die rassistischen Brandschatzungen problem- und widerstandslos abliefen:

 

Offener Brief an die Initiatoren und Verfasserinnen der Resolution: "Aufklären und Einmischen: Konsequenzen aus der rassistischen NSU-Mordserie ziehen" 09.06.2012

(ausgestrahlt im Radio FSK, am 11.06.2012. Anhören/Downloaden

Ein Gesellschaft, die nichts von der Mordserie des NSU wusste und nichts wissen wollte, die den Mord an Burak Bektaş nicht als rassistische Tat anzuerkennen weiß, wird nicht gebraucht; eine Gesellschaft, die sich nicht kontrollieren lässt und die wissentlich die Augen vor rassistischen Taten verschlossen hält, ist gefährlich und gehört abgeschafft.

Die Nazi-Morde sind die Fortsetzung der Pogrome der 90er Jahre mit anderen Mitteln 28.01.2012

(Redebeitrag auf der Antifa-Demo am 28.01.2012 in Hamburg "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland")
Zwei Punkte vorne weg: Wir sind weder über die Morde überrascht, noch sehen wir die Mordserie der Neonazis als empörenden Skandal, wie es meistens bezeichnet wird. Denn, wer noch die Bilder und die Fakten der 90er Jahre im Kopf hat, dürfte nicht überrascht davon sein und sich auch nicht über das NSU-Projekt empört zeigen. Denn dann wäre zu fragen: Wo hat er/sie all die Jahre gelebt?
 

Vom ertragreichen deutschen Boden und seinen Nährstoffen 28. Oktober 2011

(Beitrag in der Veranstaltung des „Studentischen Milieus“ „Allein schon Deutschland II“ am 28.10.2011 an die Uni-Hamburg) Die Gefahr ist gegeben, dass aus der Widerspenstigkeit ihres Gegenstandes heraus, eine Kritik der deutschen Zustände kaum mehr als ein Verzeichnis spezifischer Eigenschaften hervorbringt, das bei Bedarf als Beipackzettel zur linken politischen Folklore konsultiert werden kann.
 

Offener Brief an die „Initiative Pogrom91" 13. September 2011

wir möchten den Redebeitrag zurücknehmen, da wir die Aktion inhaltlich nicht mehr tragen können. Wir sind der Illusion verfallen, daß da und dort – z.B. bei einer solchen Aktion -, Ausnahmen im deutschen lande geben könnten. Leider ist dies nicht der Fall. Was hier veranstaltet wird, ist eine Rehabilitierung von Hoyerswerda.

 
Deutschland ist und bleibt auch nach 20 Jahren das geistig-soziale Terrain um den Kern Hoyerswerda herum 17. August 2011
Am 23. September 2011 jährt sich zum 20ten Male der erfolgreiche deutsche Aufstand der Hoyerswerdaner Bevölkerung gegen die bis dahin dort lebenden Vertragsarbeiter, sowie gegen die dort untergebrachten Flüchtlinge. Erfolgreich, weil sie es geschafft haben, sie aus ihrem Kaff restlos zu vertreiben.
 
Interview mit Radio FSK zur Selbstorganisierung, 30. September 2010
- was gab es wann warum an organisierung von migrantisierten?
Im August 1973 kamen mehrere türkische Ford-Arbeiter von ihrem Urlaub aus der Türkei verspätet zurück, worauf diese entlassen wurden. Spontan, brachen bei den Ford-Werken in Köln-Niehl, die so genannten „wilden“, also nicht gewerkschaftlich gesegneten Streiks aus.
 
Deutsche in friedlichen Zeiten 27.05.2010
Im Westen, in Randerath in NRW, war es in der Nacht zum 4. März 2009 wieder so weit. Entschlossen und selbstsicher sammelten sie sich vor dem Haus. Die Belagerung konnte beginnen. Seit dem, über ein Jahr lang, jede Nacht und mit den entsprechenden Accessoires: Fackeln, Lautsprecher und Sprechchöre. Männer, Frauen, Kind und Kegel.
 
Warum Karl uns nicht mehr schreibt März 2010
Nachdem wir, im Anschluss an die Veröffentlichung des Textes „Die Exekution des Volkszorns“ – u.a. – einige der zahlreichen emotional beladenen E-mails veröffentlichten, E-mails mit denen Faschisten, Linke und Menschenfreunde ihre Liebe und ihren Respekt für uns zum Ausdruck brachten, sammelten sich einige dunkle Wolken über die idyllische Landschaft von Bludenz
 
Griechische Mythologie... Fortsetzung 29.09.2009
Am 17.6.2009, schickte Terminal119 an die radikale deutsche Zeitschrift Konkret, anläßlich eines in der Ausgabe 6/2009 erschienen Artikels einen Brief mit dem Titel „Griechische Mythologie“. Diesen Brief beantwortete neulich – gänzlich unerwartet, müssen wir gestehen– nicht der Verfasser des erwähnten Artikels sondern die Historikerin Frau Rena Molho...
 
Griechische Mythologie 16.08.2009
In der Ausgabe 6/2009 wurde ein Artikel mit dem Titel „Im Namen des Volkes“ bezüglich des Freispruchs des griechischen Neonazi Plevris durch ein Athener Gericht veröffentlicht.
Wir möchten hiermit auf einige Kardinalfehler des Autors Eberhard Rondholz hinweisen.
 
Exekution des Volkszorns 10.07.2008
Nun ist Ruhe im Land der ex-Landser, der ex-HJler, der ex-SSler und deren Bewältiger und Nachkommen eingekehrt: Serkan hat seine 12 Jahre bekommen, Spyros muss sich mit 8,5 Jahren abfinden. Alles in dem geziemenden Rahmen des Volkszorns: ...
 
Pogrome gegen Roma in Italien

(Redebeitrag der Roma-Union bei der Protestkundgebung vor dem italienischen Konsulat in FFM, 14.06.2008)
Bereits letztes Jahr wies die Roma Union auf die besorgniserregende Situation in Italien hin, wo aufgrund der Straftat eines Einzelnen, Jagd auf Roma und Sinti gemacht wurde. Der Kreislauf von Diffamierung, vermeintlicher Schuldzuschreibung, Generalisierung und breiter Mobilisierung wurde durch Hetze und Gewalt exemplarisch vorgeführt.

 
Serkan hat keine Chance!11.01.2008
Als Ende November 1992 die Großmutter und die zwei kleine Töchter der türkischen Familie Arslan in Mölln durch zwei Jungdeutsche, Michael Peters und Lars Christiansen verbrannt wurden, war Serkan gerade mal fünf Jahre alt. Er hat davon kaum etwas mitbekommen.
 
Hassprediger in Hausen ( Leserbrief zum Artikel „Angst macht Hausen feindselig„) 20.09.2007
Wer das bisherige Auftreten der Hassprediger von der BI gegen den Bau einer Moschee im Industriehof erlebt hat, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Integration dieser Eiferer in die menschliche Gesellschaft gänzlich gescheitert ist: Sowohl der Integrationsdezernent Diallo...
 
Heil, wie ... Heiligendamm (2007.05.21)
Nationalrevolutionäre Sammlung an der Ostsee
Noël Martin lebt in Edgbaston, einem Stadtteil von Birmingham. Als Bauarbeiter arbeitete er leider auch mal in Deutschland, genauer: auf ostdeutschen Baustellen. Bis zum Juni 1996.
 
Volkshygiene im Meck-Pom-Delta und anderswo (28. 03. 2006)
Als die Deutschen mit der zeitgleichen Sammlung von olympischen Medaillen in Turin und den Vogelkadavern in Meck-Pom-Delta begannen, wussten sie nicht so recht, ob sie sich in wilden Jubeltaumel oder doch lieber eine tiefe seelische Depression stürzen
 
Der Deutsche als Dichter (03.11. 2005)
Unter Androhung strafrechtlicher Verfolgung hat der deutsche Martin Walser, der Größte der deutschen Dichter, dem Juden Marcel Reich-Ranicki die Unterschreibung einer Unterlassungserklärung aufgezwungen, in der ...
 
Das Geifern der Linken (17.01.2005)
Ein Traum geht in Erfüllung, das langersehnte Ende der dornigen Durststrecke schickt seine Omina in rauen Mengen voraus. Die deutsche Linke etabliert sich. Sie erlangt endlich den langst fälligen und ...
 
"Assimili-Ali's" (24.11.2003)
Ihr habt bei uns angefragt, ob wir euren Aufruf für die Kundgebung gegen die Anschläge auf die Istanbuler Synagogen unterstützen würden. Obwohl wir die Kundgebung unterstützt haben, war es uns nicht möglich einen solchen Aufruf zu unterzeichnen. Anbei die Gründe für die Ablehnung:
 
Die Auschwitz-Option (08.11.2003)
Der vorliegende Text hat weder die Absicht, die deutsche Linke von ihren ‑ Makeln zu befreien, noch will er einen konstruktiven Beitrag zur Herausbildung einer linken politik- und interventionsfähigen Formation leisten.
 
Babenhausen - sechs Jahre danach (07.2003)
Sechs Jahre nach dem Brandanschlag auf die Häuser von Tony Merin plagt die SPD-Babenhausen die "Außendarstellung" der Stadt. Im vergangenen Jahr klagte sie in einer Pressemitteilung:
 

Vernichtungswahn und andere deutsche Emotionen (16.07.2003)

Als die Linksdeutschen nach dem Irak-Krieg mit der Leichenzählerei begannen, verschmolzen Enttäuschung (Mist, zu wenig Tote) und Jubel (Hurra, zu wenig Tote). Es wurde Bilanz gezogen: Auf urdeutsche Weise: Wie viele tote Zivilisten
 
Antisemitische Brutstätten (08.05.2003)
In der Nacht vom 19. auf den 20. April (Fahrers Geburtstag) 2003 fand standesgemäß sozusagen, ein antisemitischer Übergriff während eines Anarcho-Punk-Konzertes im besetzten Haus "Au" in Frankfurt statt.
 
"Prolet-Arier" (08.02.2003)
Wir begrüßen alle, die heute, die prolet-arische Idylle und arbeitsfreie Ruhe des Stadtteils Borbeck für einen kurzen Moment stören und für einen pogromfreien Samstag sorgen. Wir, das sind undeutsche Elemente aus verschiedenen
 
"Stalingrad-Veranstaltung" in Ffm (02.02.2003)
Unsere Intention und Ausgangspunkt, als wir zugesagt hatten, war die Mitwirkung an einer Diskussionsveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Sieges von Stalingrad gewesen. Nichts mehr aber auch nicht weniger!
 
Wir kennen Euch alle! (14.12.2002)
Wir sprechen heute zu Euch, so als alte Bekannte, die wir uns seit über 10 Jahren immer und immer wieder irgendwo in diesem Lande treffen. Und wir kennen uns  und das müsst Ihr zugeben  ziemlich gut.
 
Stalingrad - Der subjektive Faktor (11.11.2002)
Im Folgenden wollen wir anlässlich des Jubiläums - die Wahl dieses Wortes in diesem Kontext ist nicht arbiträr - der nachhaltigen Abwehr der "Wehrmacht" und somit der einsetzenden Vereitelung des deutschen Projektes durch die
 
Dammbrüche - Linksdeutscher Rückstau (07.09.2002)
Momentan platzen - eine nach der anderen - die jahrelang aufgeblähten Luft(sprech-)blasen: Die radikalen Sprüche zu Bomber Harris, zur Bombardierung von Dresden oder zur Entsendung von NATO-Schutztruppen
 
Gott schütze Israel vor seinen Feinden und bewahre es vor seinen "Freunden" (12.04.2002)
So oder ähnlich könnte Mensch spontan reagieren angesichts der zur Zeit gebildeten Völker- und Staatenfront gegen Israel, seine Regierung, seine BewohnerInnen und seine Verteidigungsstrukturen. Weder ideologische
 
Dauerzustand einer Nation: Besoffen oder Betroffen (05.11.2001)
Nach dem Anschlag von New York hat die zivilisatorische Paranoia weltweit einen Höhepunkt erreicht. Das logische Denken und die Vernunft werden durch die Projektion, die virtuelle Wahrnehmung der Realität und die Erbärmlichkeit
 
Joseph-Fälle (15.03.2001)
Auf den ersten Blick scheint es so, dass zwischen beiden Fällen nur dem Namen nach ein Zusammenhang existiere (Joseph Fischer, der "angegriffene" Außenminister Deutschlands und Joseph Abdulla, das ermordete Kind
 
Sonntagsgespräch (06.02.2000)
Eingeladen wurden die Gruppen Köxüz / Hamburg, Kanak Attak / Hamburg, Cafe Morgenland/Frankfurt a.M. und Dirna / Hamburg um über die Situation der MigrantInnenselbstorganisierung und des MigrantInnenwiderstandes zu diskutieren.
 
Unheimliche Perspektiven (1999)
Eine Zäsur hätte spätestens nach Auschwitz stattfinden müssen. Nach diesem Faktum müssten eigentlich alle Räder still stehen, alles in Frage gestellt werden, alles - um sicher zu gehen - anderes gemacht werden, als bisher:
 
"angelegt" (1999)
Das Leben, wie wir es verstehen, wird heute in Deutschland faktisch in Frage gestellt. All das, was mit den Adjektiven "revolutionär", "aufständisch", "widerspenstig", "radikal", "emanzipatorisch", "marxistisch" usw. benannt wird,
 

Die Einsamkeit am Ende des Jahrhunderts (09.06.1999)

Die Mahnwache
Der Angriffskrieg gegen Jugoslawien durch die inzwischen eingedeutschte NATO stellt für uns eine Zäsur dar. Nicht nur, weil er Tausenden Menschen das Leben gekostet hat (in der Nachkriegszeit hat es dies des Öfteren gegeben).
 
Eine nicht-gehaltene Rede in einer Nicht-demo in Gollwitz (1998)
Jegliche Rede, die dem äußerst wahnwitzigen Schicksal ausgesetzt ist, heute an dieser Stelle und in dem gegebenen Kontext gehalten werden zu müssen, muss sich notwendig und an allererster Stelle einer selbstreferentiellen und schmerzhaften Sinnfrage stellen.
 
Linksdeutsche Burschenschaften (30.11.1998)
Als wir (selbstorganisierte MigrantInnen aus Berlin, Bonn, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Nürnberg, München und Oldenburg) unsere Kritik an den rassistischen Ausfällen der Zeitschrift Konkret veröffentlichen wollten, waren wir uns selbstverständlich darüber im Klaren,
 
Von deutschen Standpunkten und anderen Verbrechen (07.12.1998)

"Die Deutschen sind nicht krank, sie sind unheilbar gesund" (E. Geisel)
Wir begrüßen Eure Bemühungen, eine Rechtfertigung für das "Weiter so" und ähnliche Anfeuerungsrufe zur Lösung der sozialen, intimen,

 

Die Monatszeitschrift "Konkret": made in germany (18.09.1998)
Wir stimmen dem zu (dass es dafür einer rassistischen, nationalistischen Weltanschauung bedarf). Was jedoch Gremliza betrifft, würden wir spätestens seit den letzten beiden Ausgaben von Konkret (8/98 und 9/98) nicht mehr zustimmen. Denn ob jemand
 
Deutsche Linke: das Klonen geht weiter... (04.1998)
Die Ereignisse um, in und nach Gollwitz, haben in einer offenen und ehrlichen Form unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vollständig, ohne die geringste Abweichung von herrschender Norm, ohne Nuancen und Pointen,
 
Nadelstiche mit stumpfer Nadelspitze? (08.11.1997)

(Diskussionsbeitrag am 8.11.97 in Berlin)
"Wurden die KZ-Aufseherinnen nach besonderen Kriterien ausgewählt?
Nein, sie wurden ganz normal angeworben, auch per Zeitungsanzeigen" (aus einer Dokumentation über den Majdanek-Prozeß)

 
Offener Brief an den Ministerpräsidenten Stolpe (11.10.1997)
in Anbetracht der Zuspitzung der Ereignisse in Gollwitz, in dem der Gemeinderat einstimmig abgelehnt hat, die dem Dorf zugewiesenen jüdischen MigrantInnen aus der ehemaligen SU aufzunehmen, in dem die GollwitzerInnen offen ihre
 
Der Sieg der Deutschen über die Asylanten - und Wasserflut in Leipzig und an der Oder (19.09.1997)
Der erste Deich brach bereits 1989. Er hieß allerdings damals, nach dem ortsüblichen Sprachgebrauch ‑ antifaschistischer Schutzwall. Den enormen Druck, der durch Stasi, SED und FDGB-Ferienhäuser 40 Jahre lang zur
 
Wehrmachtsausstellung (05.09.1997)
Sie haben gemordet und massakriert. Sie haben einen ganzen Kontinent in Schutt und Asche gelegt. Sie haben Dörfer und ganze Landstriche den Erdboden gleich gemacht. Sie haben Jung und Alt, Kinder und Greise, Frauen und Männer, Serben und Russen,
 
Antisemitismus unter den Migrantlnnen (05.05.1997)
Bevor wir mit dem Beitrag beginnen, ist es zwingend erforderlich auf die Problematik, die damit zusammenhängt, hinzuweisen: Uns ist bewusst, dass diese Beitrag bzw. Teile davon in jede denkbare und undenkbare Variante von den deutschen Linke als Entlastungszeugnis benutzt wird, um die These von der
 
Völkische Gesellschaft (1997)
Am 1.3.1997 demonstrierte ein Teil der ehemaligen Wehrmachtsangehörigen samt Fahnen und Anhang in München gegen die "Beschmutzung" ihrer Ehre durch die Wehrmachtsaustellung. Am gleichen Tag demonstrierte ein anderer Teil der
 
Nebenwirkungen (1997)
Am 30. Juni 1997 zogen die 1800 französischen Soldaten aus Stetten am Kalten Markt (so heißt tatsächlich das Kaff, d. Redaktion) geschlossen ab. Fr den Bürgermeister Hipp und seine Gemeinde eine Katastrophe: Sie verließen 250 Wohnungen, ein ganzes Viertel
 
Bolong Jamba hatte keine Chance! (02.1997)
Seit Montag, den 27.01.97 läuft im Landgericht Stade der Revisionsprozess gegen den 56-jhrigen deutschen Wilfried Schubert aus Buchholz wegen Tötung des 19-jhrigen schwarzen Asylbewerbers Bolong Jamba aus Gambia. W.S. hatte ein Messer dabei, mit dem
 
Von deutschen Zuständen und anderen Dingen (30.11.1996)
Als das Gesindel der Montagsdemos sein Ziel, eins mit den Restdeutschen zu werden erreichte und die Zeit der Belohnung mit Begrüßungsgeldern und Bananenfütterung vorbei war, entstand für die hier lebenden und ankommenden Migranten und Flüchtlinge eine bedrohliche, ja tödliche Situation. Deutsche in Rudelformation oder im Alleingang veranstalteten Such- und Aufspüraktionen, um zu töten, zu lynchen, zu verbrennen.
 
MigrantInnen-Selbstorganisierung gegen völkische Mobilisierung (23.03.1996)
Wir sind heute zum zweiten Mal hier in Lübeck, um unseren Protest gegen die Lübecker Variante der rassistischen Vernichtungsoffensive zu artikulieren, bekannt unter dem völkischen Spruch: "Zum Glück war es keiner von uns". Vom Deutschen in eine freie Sprache übersetzt
 
Ein Gespenst geht um (23.04.1996)
Am 23. Mrz 1996 fand in der Lübecker Innenstadt eine Demonstration u.a. für die Freilassung des libanesischen Flüchtlings Safwan Eid statt. Sie wurde organisiert durch ein Bündnis von überwiegend deutschen Gruppen. Im Anschluss daran fand eine Demo zum Knast statt, wo eine
 
Dem rassistischen Normalzustand entgegnen! (06.1996)
Seit einigen Tagen formiert sich im Stadtteil Gallus in Frankfurt, insbesondere in der Schwalbacherstr. und Lahnstr. ein uns aus anderen Gegenden und Stadtteilen bekannter rassistischer Mob gegen Roma-Familien, die sich auf den
 
Ochtendung - Pressemitteilung (13.04.1995)
Am 8. Mai 1995 jährt sich zum fünfzigsten Mal der Tag der Befreiung der KZ-Häftlinge und der Bevölkerung der von Deutschland okkupierten Ländern durch die Alliierten, sowie der Kapitulation Deutschlands und seiner Volksgemeinschaft. Diesen Tag nehmen wir, MigrantInnengruppen
 
Ochtendung-Brief (04.1995)

Sehr geehrter Herr Insero,
wir möchten Sie, als Sprecher des Komitees der Angehörigen der Opfer von Caiazzo und als ihr Rechtsanwalt zu unserer Demonstration am 7. Mai in Ochtendung einladen (Siehe Aufruf).

 
Auf nach Ochtendung! (04.1995)
Am 13. Oktober 1943, in der italienischen Kleinstadt Caiazzo, 80 Km nördlich von Neapel, haben deutsche Soldaten der Wehrmacht unter dem Kommando des Leutnants Wolfgang Lehnigk-Emden 7 Zivilisten (4 Männer, 2 Frauen und einen 14-jhrigen Jungen) hingerichtet, weil sie angeblich versucht hatten,
 
Die Weizsäckerisierung der Militanz oder Die Banalität des Blöden (27.03.1994)
Die Fakten: seit September letzten Jahres sitzen in Berlin fünf kurdische und türkische Personen in Berlin im Knast. Ihnen wird die gemeinschaftliche Tötung eines Naziführers vorgeworfen. Der Hintergrund: Das wiedervereinigte
 
...Deutschland zuerst (03.10.1993)

"Du kannst nachts kaum schlafen. Das Geschrei der Kinder, die ständigen Streitigkeiten und Anpöbeleien machen Dir zu schaffen. Du versuchst, zusammengepfercht in einem kleinen Zimmer, das Du mit sieben anderen teilst,

 

Im Würgegriff der Lichterketten (23.02.1993)

Kaum sind die Kerzen wieder erloschen und die Panorama-Bilder aus Lichtermeeren und deutscher Innerlichkeit vom Bildschirm verschwunden, kaum sind die Anlagen der "ausländerfreundlichen" Rock-Konzerte "Mein Freund ist

 

Grenzüberschreitung / Grenzverletzung (29.09.1992)

Obwohl die aktuelle Entwicklung in diesem Land unsere Befürchtungen bzw. unsere Einschätzungen (leider) übertroffen hat, obwohl also die Ereignisse der letzten Zeit eigentlich die Antwort sind auf all die Kritiken an uns, sehen wir

 

Redebeitrag auf der Kundgebung zu den Pogromen in Schönau (28.05.1992)

Wir begrüßen alle Flüchtlinge aus dem Flcühtlingsheim in Schönau. Wir begrüßen auch alle Migrantinnen und Migranten aus Schönau. Wir sind ein Teil einer Gruppe von MigrantInnen und Flüchtlingen, die in Frankfurt versuchen, ein

 

Exzesse (20.05.1992)

Die Ereignisse um und am 8. Mai 1992 in Bockenheim waren der Höhepunkt einer schleichenden Tendenz in der Linksradikalen Szene, die kurz nach dem Wiedervereinigungsschock eingesetzt hat. Diese Tendenz wird gefuttert von

 

Deutschland im Herbst 1991  Rassismus als Norm (13.12.1991 Die Entstehung von CM)

Ganz zu Anfang etwas zur Entstehungsgeschichte dieses Beitrags. Er ist eine kurze Zusammenfassung von Diskussionen, die wir mit anderen Migrantinnen und/oder Flüchtlingen geführt haben. (Wir haben auch unter uns nicht alle

 

 
Café Morgenland