| Exekution des Volkszorns
10.07.2008 |
| Nun ist Ruhe im Land der ex-Landser, der
ex-HJler, der ex-SSler und deren Bewältiger und Nachkommen eingekehrt: Serkan
hat seine 12 Jahre bekommen, Spyros muss sich mit 8,5 Jahren abfinden. Alles in
dem geziemenden Rahmen des Volkszorns: ... |
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| Pogrome gegen Roma in Italien |
(Redebeitrag der Roma-Union bei der Protestkundgebung
vor dem italienischen Konsulat in FFM, 14.06.2008)
Bereits letztes Jahr wies die Roma Union auf die besorgniserregende Situation in Italien hin, wo aufgrund der Straftat eines Einzelnen, Jagd auf Roma und Sinti gemacht wurde. Der Kreislauf von Diffamierung, vermeintlicher Schuldzuschreibung, Generalisierung und breiter Mobilisierung wurde durch Hetze und Gewalt exemplarisch vorgeführt. |
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| Serkan hat keine Chance!11.01.2008 |
| Als Ende November 1992 die Großmutter und die zwei kleine Töchter der türkischen Familie Arslan in Mölln durch zwei Jungdeutsche, Michael Peters und Lars Christiansen verbrannt wurden, war Serkan gerade mal fünf Jahre alt. Er hat davon kaum etwas mitbekommen. |
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| Hassprediger in Hausen (
Leserbrief zum Artikel „Angst macht Hausen feindselig„) 20.09.2007 |
| Wer das bisherige Auftreten der Hassprediger von der BI gegen den Bau einer Moschee im Industriehof erlebt hat, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Integration dieser Eiferer in die menschliche Gesellschaft gänzlich gescheitert ist: Sowohl der Integrationsdezernent Diallo... |
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Heil, wie ... Heiligendamm (2007.05.21)
Nationalrevolutionäre Sammlung an der Ostsee |
| Noël Martin lebt in Edgbaston, einem Stadtteil von Birmingham. Als Bauarbeiter arbeitete er leider auch mal in Deutschland, genauer: auf ostdeutschen Baustellen. Bis zum Juni 1996. |
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| Volkshygiene im Meck-Pom-Delta und anderswo (28. 03. 2006) |
| Als die Deutschen mit der zeitgleichen Sammlung von olympischen Medaillen in Turin und den Vogelkadavern in Meck-Pom-Delta begannen, wussten sie nicht so recht, ob sie sich in wilden Jubeltaumel oder doch lieber eine tiefe seelische Depression stürzen |
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| Der Deutsche als Dichter (03.11. 2005) |
| Unter Androhung strafrechtlicher Verfolgung hat der deutsche Martin Walser, der Größte der deutschen Dichter, dem Juden Marcel Reich-Ranicki die Unterschreibung einer Unterlassungserklärung aufgezwungen, in der ... |
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| Das Geifern der Linken (17.01.2005) |
| Ein Traum geht in Erfüllung, das langersehnte Ende der dornigen Durststrecke schickt seine Omina in rauen Mengen voraus. Die deutsche Linke etabliert sich. Sie erlangt endlich den langst fälligen und ... |
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| "Assimili-Ali's" (24.11.2003) |
| Ihr habt bei uns angefragt, ob wir euren Aufruf für die Kundgebung gegen die Anschläge auf die Istanbuler Synagogen unterstützen würden. Obwohl wir die Kundgebung unterstützt haben, war es uns nicht möglich einen solchen Aufruf zu unterzeichnen. Anbei die Gründe für die Ablehnung: |
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| Die Auschwitz-Option (08.11.2003) |
| Der vorliegende Text hat weder die Absicht, die deutsche Linke von ihren ‑ Makeln zu befreien, noch will er einen konstruktiven Beitrag zur Herausbildung einer linken politik- und interventionsfähigen Formation leisten. |
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| Babenhausen - sechs Jahre danach (07.2003) |
| Sechs Jahre nach dem Brandanschlag auf die Häuser von Tony Merin plagt die SPD-Babenhausen die "Außendarstellung" der Stadt. Im vergangenen Jahr klagte sie in einer Pressemitteilung: |
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Vernichtungswahn und andere deutsche Emotionen (16.07.2003) |
| Als die Linksdeutschen nach dem Irak-Krieg mit der Leichenzählerei begannen, verschmolzen Enttäuschung (Mist, zu wenig Tote) und Jubel (Hurra, zu wenig Tote). Es wurde Bilanz gezogen: Auf urdeutsche Weise: Wie viele tote Zivilisten |
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| Antisemitische Brutstätten (08.05.2003) |
| In der Nacht vom 19. auf den 20. April (Fahrers Geburtstag) 2003 fand standesgemäß sozusagen, ein antisemitischer Übergriff während eines Anarcho-Punk-Konzertes im besetzten Haus "Au" in Frankfurt statt. |
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| "Prolet-Arier" (08.02.2003) |
| Wir begrüßen alle, die heute, die prolet-arische Idylle und arbeitsfreie Ruhe des Stadtteils Borbeck für einen kurzen Moment stören und für einen pogromfreien Samstag sorgen. Wir, das sind undeutsche Elemente aus verschiedenen |
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| "Stalingrad-Veranstaltung" in Ffm (02.02.2003) |
| Unsere Intention und Ausgangspunkt, als wir zugesagt hatten, war die Mitwirkung an einer Diskussionsveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Sieges von Stalingrad gewesen. Nichts mehr aber auch nicht weniger! |
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| Wir kennen Euch alle! (14.12.2002) |
| Wir sprechen heute zu Euch, so als alte Bekannte, die wir uns seit über 10 Jahren immer und immer wieder irgendwo in diesem Lande treffen. Und wir kennen uns und das müsst Ihr zugeben ziemlich gut. |
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| Stalingrad - Der subjektive Faktor (11.11.2002) |
| Im Folgenden wollen wir anlässlich des Jubiläums - die Wahl dieses Wortes in diesem Kontext ist nicht arbiträr - der nachhaltigen Abwehr der "Wehrmacht" und somit der einsetzenden Vereitelung des deutschen Projektes durch die |
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| Dammbrüche - Linksdeutscher Rückstau (07.09.2002) |
| Momentan platzen - eine nach der anderen - die jahrelang aufgeblähten Luft(sprech-)blasen: Die radikalen Sprüche zu Bomber Harris, zur Bombardierung von Dresden oder zur Entsendung von NATO-Schutztruppen |
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| Gott schütze Israel vor seinen Feinden und bewahre es vor seinen "Freunden" (12.04.2002) |
| So oder ähnlich könnte Mensch spontan reagieren angesichts der zur Zeit gebildeten Völker- und Staatenfront gegen Israel, seine Regierung, seine BewohnerInnen und seine Verteidigungsstrukturen. Weder ideologische |
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| Dauerzustand einer Nation: Besoffen oder Betroffen (05.11.2001) |
| Nach dem Anschlag von New York hat die zivilisatorische Paranoia weltweit einen Höhepunkt erreicht. Das logische Denken und die Vernunft werden durch die Projektion, die virtuelle Wahrnehmung der Realität und die Erbärmlichkeit |
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| Joseph-Fälle (15.03.2001) |
| Auf den ersten Blick scheint es so, dass zwischen beiden Fällen nur dem Namen nach ein Zusammenhang existiere (Joseph Fischer, der "angegriffene" Außenminister Deutschlands und Joseph Abdulla, das ermordete Kind |
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| Sonntagsgespräch (06.02.2000) |
| Eingeladen wurden die Gruppen Köxüz / Hamburg, Kanak Attak / Hamburg, Cafe Morgenland/Frankfurt a.M. und Dirna / Hamburg um über die Situation der MigrantInnenselbstorganisierung und des MigrantInnenwiderstandes zu diskutieren. |
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| Unheimliche Perspektiven (1999) |
| Eine Zäsur hätte spätestens nach Auschwitz stattfinden müssen. Nach diesem Faktum müssten eigentlich alle Räder still stehen, alles in Frage gestellt werden, alles - um sicher zu gehen - anderes gemacht werden, als bisher: |
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| "angelegt" (1999) |
| Das Leben, wie wir es verstehen, wird heute in Deutschland faktisch in Frage gestellt. All das, was mit den Adjektiven "revolutionär", "aufständisch", "widerspenstig", "radikal", "emanzipatorisch", "marxistisch" usw. benannt wird, |
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Die Einsamkeit am Ende des Jahrhunderts (09.06.1999)
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Die Mahnwache
Der Angriffskrieg gegen Jugoslawien durch die inzwischen eingedeutschte NATO stellt für uns eine Zäsur dar. Nicht nur, weil er Tausenden Menschen das Leben gekostet hat (in der Nachkriegszeit hat es dies des Öfteren gegeben). |
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| Eine nicht-gehaltene Rede in einer Nicht-demo in Gollwitz (1998) |
| Jegliche Rede, die dem äußerst wahnwitzigen Schicksal ausgesetzt ist, heute an dieser Stelle und in dem gegebenen Kontext gehalten werden zu müssen, muss sich notwendig und an allererster Stelle einer selbstreferentiellen und schmerzhaften Sinnfrage stellen. |
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| Linksdeutsche Burschenschaften (30.11.1998) |
| Als wir (selbstorganisierte MigrantInnen aus Berlin, Bonn, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Nürnberg, München und Oldenburg) unsere Kritik an den rassistischen Ausfällen der Zeitschrift Konkret veröffentlichen wollten, waren wir uns selbstverständlich darüber im Klaren, |
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| Von deutschen Standpunkten und anderen Verbrechen (07.12.1998) |
"Die Deutschen sind nicht krank, sie sind unheilbar gesund" (E. Geisel)
Wir begrüßen Eure Bemühungen, eine Rechtfertigung für das "Weiter so" und ähnliche Anfeuerungsrufe zur Lösung der sozialen, intimen, |
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| Die Monatszeitschrift "Konkret": made in germany (18.09.1998) |
| Wir stimmen dem zu (dass es dafür einer rassistischen, nationalistischen Weltanschauung bedarf). Was jedoch Gremliza betrifft, würden wir spätestens seit den letzten beiden Ausgaben von Konkret (8/98 und 9/98) nicht mehr zustimmen. Denn ob jemand |
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| Deutsche Linke: das Klonen geht weiter... (04.1998) |
| Die Ereignisse um, in und nach Gollwitz, haben in einer offenen und ehrlichen Form unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vollständig, ohne die geringste Abweichung von herrschender Norm, ohne Nuancen und Pointen, |
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| Nadelstiche mit stumpfer Nadelspitze? (08.11.1997) |
(Diskussionsbeitrag am 8.11.97 in Berlin)
"Wurden die KZ-Aufseherinnen nach besonderen Kriterien ausgewählt?
Nein, sie wurden ganz normal angeworben, auch per Zeitungsanzeigen" (aus einer Dokumentation über den Majdanek-Prozeß) |
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| Offener Brief an den Ministerpräsidenten Stolpe (11.10.1997) |
| in Anbetracht der Zuspitzung der Ereignisse in Gollwitz, in dem der Gemeinderat einstimmig abgelehnt hat, die dem Dorf zugewiesenen jüdischen MigrantInnen aus der ehemaligen SU aufzunehmen, in dem die GollwitzerInnen offen ihre |
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| Der Sieg der Deutschen über die Asylanten - und Wasserflut in Leipzig und an der Oder (19.09.1997) |
| Der erste Deich brach bereits 1989. Er hieß allerdings damals, nach dem ortsüblichen Sprachgebrauch ‑ antifaschistischer Schutzwall. Den enormen Druck, der durch Stasi, SED und FDGB-Ferienhäuser 40 Jahre lang zur |
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| Wehrmachtsausstellung (05.09.1997) |
| Sie haben gemordet und massakriert. Sie haben einen ganzen Kontinent in Schutt und Asche gelegt. Sie haben Dörfer und ganze Landstriche den Erdboden gleich gemacht. Sie haben Jung und Alt, Kinder und Greise, Frauen und Männer, Serben und Russen, |
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| Antisemitismus unter den Migrantlnnen (05.05.1997) |
| Bevor wir mit dem Beitrag beginnen, ist es zwingend erforderlich auf die Problematik, die damit zusammenhängt, hinzuweisen: Uns ist bewusst, dass diese Beitrag bzw. Teile davon in jede denkbare und undenkbare Variante von den deutschen Linke als Entlastungszeugnis benutzt wird, um die These von der |
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| Völkische Gesellschaft (1997) |
| Am 1.3.1997 demonstrierte ein Teil der ehemaligen Wehrmachtsangehörigen samt Fahnen und Anhang in München gegen die "Beschmutzung" ihrer Ehre durch die Wehrmachtsaustellung. Am gleichen Tag demonstrierte ein anderer Teil der |
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| Nebenwirkungen (1997) |
| Am 30. Juni 1997 zogen die 1800 französischen Soldaten aus Stetten am Kalten Markt (so heißt tatsächlich das Kaff, d. Redaktion) geschlossen ab. Fr den Bürgermeister Hipp und seine Gemeinde eine Katastrophe: Sie verließen 250 Wohnungen, ein ganzes Viertel |
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| Bolong Jamba hatte keine Chance! (02.1997) |
| Seit Montag, den 27.01.97 läuft im Landgericht Stade der Revisionsprozess gegen den 56-jhrigen deutschen Wilfried Schubert aus Buchholz wegen Tötung des 19-jhrigen schwarzen Asylbewerbers Bolong Jamba aus Gambia. W.S. hatte ein Messer dabei, mit dem |
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| MigrantInnen-Selbstorganisierung gegen völkische Mobilisierung (23.03.1996) |
| Wir sind heute zum zweiten Mal hier in Lübeck, um unseren Protest gegen die Lübecker Variante der rassistischen Vernichtungsoffensive zu artikulieren, bekannt unter dem völkischen Spruch: "Zum Glück war es keiner von uns". Vom Deutschen in eine freie Sprache übersetzt |
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| Ein Gespenst geht um (23.04.1996) |
| Am 23. Mrz 1996 fand in der Lübecker Innenstadt eine Demonstration u.a. für die Freilassung des libanesischen Flüchtlings Safwan Eid statt. Sie wurde organisiert durch ein Bündnis von überwiegend deutschen Gruppen. Im Anschluss daran fand eine Demo zum Knast statt, wo eine |
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| Dem rassistischen Normalzustand entgegnen! (06.1996) |
| Seit einigen Tagen formiert sich im Stadtteil Gallus in Frankfurt, insbesondere in der Schwalbacherstr. und Lahnstr. ein uns aus anderen Gegenden und Stadtteilen bekannter rassistischer Mob gegen Roma-Familien, die sich auf den |
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| Ochtendung - Pressemitteilung (13.04.1995) |
| Am 8. Mai 1995 jährt sich zum fünfzigsten Mal der Tag der Befreiung der KZ-Häftlinge und der Bevölkerung der von Deutschland okkupierten Ländern durch die Alliierten, sowie der Kapitulation Deutschlands und seiner Volksgemeinschaft. Diesen Tag nehmen wir, MigrantInnengruppen |
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| Ochtendung-Brief (04.1995) |
Sehr geehrter Herr Insero,
wir möchten Sie, als Sprecher des Komitees der Angehörigen der Opfer von Caiazzo und als ihr Rechtsanwalt zu unserer Demonstration am 7. Mai in Ochtendung einladen (Siehe Aufruf). |
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| Auf nach Ochtendung! (04.1995) |
| Am 13. Oktober 1943, in der italienischen Kleinstadt Caiazzo, 80 Km nördlich von Neapel, haben deutsche Soldaten der Wehrmacht unter dem Kommando des Leutnants Wolfgang Lehnigk-Emden 7 Zivilisten (4 Männer, 2 Frauen und einen 14-jhrigen Jungen) hingerichtet, weil sie angeblich versucht hatten, |
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| Die Weizsäckerisierung der Militanz oder Die Banalität des Blöden (27.03.1994) |
| Die Fakten: seit September letzten Jahres sitzen in Berlin fünf kurdische und türkische Personen in Berlin im Knast. Ihnen wird die gemeinschaftliche Tötung eines Naziführers vorgeworfen. Der Hintergrund: Das wiedervereinigte |
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| ...Deutschland zuerst (03.10.1993) |
"Du kannst nachts kaum schlafen. Das Geschrei der Kinder, die ständigen Streitigkeiten und Anpöbeleien machen Dir zu schaffen. Du versuchst, zusammengepfercht in einem kleinen Zimmer, das Du mit sieben anderen teilst, |
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Im Würgegriff der Lichterketten (23.02.1993) |
Kaum sind die Kerzen wieder erloschen und die Panorama-Bilder aus Lichtermeeren und deutscher Innerlichkeit vom Bildschirm verschwunden, kaum sind die Anlagen der "ausländerfreundlichen" Rock-Konzerte "Mein Freund ist |
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Grenzüberschreitung / Grenzverletzung (29.09.1992) |
Obwohl die aktuelle Entwicklung in diesem Land unsere Befürchtungen bzw. unsere Einschätzungen (leider) übertroffen hat, obwohl also die Ereignisse der letzten Zeit eigentlich die Antwort sind auf all die Kritiken an uns, sehen wir |
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Redebeitrag auf der Kundgebung zu den Pogromen in Schönau (28.05.1992) |
Wir begrüßen alle Flüchtlinge aus dem Flcühtlingsheim in Schönau. Wir begrüßen auch alle Migrantinnen und Migranten aus Schönau. Wir sind ein Teil einer Gruppe von MigrantInnen und Flüchtlingen, die in Frankfurt versuchen, ein |
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Exzesse (20.05.1992) |
Die Ereignisse um und am 8. Mai 1992 in Bockenheim waren der Höhepunkt einer schleichenden Tendenz in der Linksradikalen Szene, die kurz nach dem Wiedervereinigungsschock eingesetzt hat. Diese Tendenz wird gefuttert von |
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Deutschland im Herbst 1991 Rassismus als Norm
(13.12.1991 Die Entstehung von CM) |
Ganz zu Anfang etwas zur Entstehungsgeschichte dieses Beitrags. Er ist eine kurze Zusammenfassung von Diskussionen, die wir mit anderen Migrantinnen und/oder Flüchtlingen geführt haben. (Wir haben auch unter uns nicht alle |