Café Morgenland

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monatliche kolumne bei FSK
"Gastarbeiter" 6. Februar 2012

(ausgestrahlt als Kolumne im Radio FSK, am 06.02.2012. Beitrag: Anhören/Downloaden

Die Geschichte vom „Ankommen“ (in der deutschen Gesellschaft usw.), die gerne auch als Dialog inszeniert wird, bei dem es naturgemäß auch mal Reibungen gäbe sowie drollige Missverständnisse, ist als Ergänzung zu einer „Entschlackung“ der Tötungsverfahren zu verstehen. Entschlackung meint: nicht mehr so unkoordiniert, nicht alle gleich auf ein Mal, eher abseits der Öffentlichkeit, mit bewährter Hilfestellung auf amtlicher Seite, unter geübtem Dichthalten der Täter und erprobtem Mitwissen und Hinnehmen der „Unschuldigen“. Die Debatten um Integration usw. der letzten Jahre lassen sich somit im Rahmen einer Optimierung der Arbeitsvorgänge beim Töten verstehen.
 
"Islamismus" 2. Januar 2012

(ausgestrahlt als Kolumne im Radio FSK, am 02.01.2012. Beitrag: Anhören/Downloaden Diskussion: Anhören/Downloaden)

Manchmal fühlen wir uns wie eine Recyclinganlage, die die seit 20 Jahren gebrauchten geistigen Dinger wieder aufbereitet und mit neuer Verpackung an den Mann (und Frau bringt. So auch der vorliegende Fall, mit dem wir unsere monatliche Kolumne ins neue Jahr starten: Nämlich mit einer Wieder-Verarbeitung eines gängigen, in vieler Munde und Mollis, in vielen Brand- und Schriftsätzen integrierten Begriffs des „Islamismus“, samt seinen Nebenprodukten wie
 

Bilanzfälschungen 1. Dezember 2011

(ausgestrahlt als Kolumne im Radio FSK, am 30.11.2011. Anhören / Downloaden

Sicherlich war die akzeptable Aussprache all jener schwer auszusprechenden Namen der Ermordeten die größte berufliche Herausforderung für die Kanzlerin der Deutschen. Dieses Opfer an Zeit und mentaler Anstrengung (das gewaltig gewesen sein muss) musste aber –trotz zahlreicher unverrückbarer Termine wegen Euro-Krise o.ä. – gebracht werden. Es ist übrigens – sehen wir uns gerechtigkeitshalber gezwungen zu bescheinigen – wider Erwartung relativ gut gelungen. Die Aussprache der Kanzlerin war beinahe akzentfrei, wohingegen die routinehaft durchgestandenen Schweigeminuten für die „Opfer rechter Gewalt“ im Bundestag und Bundesrat (pro Kammer eine Minute) öde wirkten.
 
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